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Über 150 Jahre Familiengeschichte

1860

Erstmalige Erwähnung des Familiennamens Finger

im Zusammenhang

mit Landwirtschaft, Metzgerei und Gastwirtschaft.

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1868

Wilhelm Finger erhält die Konzession

zum Betrieb einer Gastwirtschaft, in der sogar „französische Weine“ ausgeschenkt wurden.

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1908

Heinrich Finger übernimmt das Anwesen von seinen Eltern Wilhelm Finger und Ehefrau Margarete, geb. Arnold.

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1913

Durch einen Großbrand werden Wohnhaus, Scheune und Stallungen komplett zerstört. Die Brandursache könnte ein Kurzschluss in der noch jungen Elektroversorgung gewesen sein.

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1914

Wiederaufbau des Wohn- und Geschäftshauses sowie der landwirtschaftlichen Gebäude. Im Wohnhaus wird an der Ecke Marktplatz/Obermarkt eine kleine Gaststätte vorgesehen. Um die Eröffnung der Gaststätte muss Heinrich Finger aber kämpfen, da die Polizeiverwaltung der Stadt ihm die Konzession verweigert.

Nach deren Ansicht existieren bereits genügend Gaststätten in Frankenberg.

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7. April 1914

Heinrich Finger bekommt vom Bezirksausschuss des Verwaltungsgerichts zu Cassel das Recht auf die Konzession zugesprochen, da die Gaststätte bereits vor dem Brand bestand und es sich nicht um eine

neue Zulassung handele.

28. Mai 1914

Heinrich Finger erhält vom Frankenberger Kreis-Ausschuss die Konzession zum Betrieb der Gastwirtschaft in dem wiederaufgebauten Anwesen.

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1952

Wilhelm Finger und seine Ehefrau Elli, geb. Menzler, übernehmen das Anwesen

mit Wohnhaus, Gaststätte und Landwirtschaft von Heinrich Finger und seiner Ehefrau

Anna Katharina, geb. Loderhose. Zu dieser Zeit wird die Gaststube auch „Hektar-Bar“ genannt, da sie als Stammtisch der ansässigen Landwirte genutzt wird.

Durch die markante Säule am Eingang der Gaststube bekam sie schnell den Namen „Zur Säule“, der noch heute bei den Frankenbergern geläufig ist.

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1965

Übergabe des Betriebs an

Tochter Anni Neuschäfer und

Ihren Ehemann Konrad Neuschäfer.

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1970

Der landwirtschaftliche Betrieb wird ausgesiedelt. Nach dem Um- und Ausbau entstehen die ersten Fremdenzimmer. Auch die Restauration wird durch die „Rats-Ecke“ und die „Bauernstube“ erweitert.

Aus der Gaststätte „Zur Säule“ wird jetzt die Gaststätte „Zur Rats-Schänke“. Den Namen soll das Haus dem damaligen Bürgermeister Sepp Waller verdanken, der mit seinen Stadträten nach den Magistratssitzungen in der Rats-Ecke einkehrte.

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1981

Erwerb des am Marktplatz angrenzenden Kinos „Sonnenlichtspiele“. Durch Abriss des Gebäudes entsteht der Neubau des Hoteltrakts mit Lift, Restaurant,

Frühstücksraum und Tiefgarage.

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1985

Sohn Peter Neuschäfer übernimmt die Leitung der Küche.

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1993

Das bereits 1981 erworbene benachbarte Haus auf dem Obermarkt wird unter

Beachtung hoher denkmalschützender Auflagen unter großem Kostenaufwand

von einem schieferverkleideten Haus

zu einem schmucken Fachwerkhaus restauriert. Es entstehen weitere Hotelzimmer,

die hauseigene Wäscherei, Personalräume und eine komplett neue Heizung. Außerdem wird
der Küchentrakt, den Anforderungen entsprechend, neugestaltet.

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2001

Konrad Neuschäfer verstirbt im Alter von 63 Jahren unerwartet an einer schweren Krankheit. Anni Neuschäfer und Sohn Peter Neuschäfer führen Hotel und Restaurant gemeinsam weiter.

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2017

Der Mangel an Fachkräften und damit verbundene personelle Engpässe führen zur Aufgabe des Restaurantbetriebs.

Aus dem Hotel und Restaurant „Rats-Schänke“ wird das Hotel Garni „Rats-Schänke“.

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2019

Anni Neuschäfer verstirbt im Alter von 79 Jahren.

Die Fortführung des Hotelbetriebs liegt seitdem in den

Händen von Peter Neuschäfer und

Lebensgefährtin Ilona Schäfer mit Unterstützung der Töchter Sonja und Anika Neuschäfer

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2026

Es ist uns eine Ehre und ein Bedürfnis, das was unsere Vorfahren aufgebaut und geschaffen haben, weiterhin mit viel Liebe und Leidenschaft fortzuführen. Im Mittelpunkt dieses Schaffens stehen Sie,

als unsere Gäste des Hotels Rats-Schänke.

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